Beckenbodentherapie nach dem "Physio Pelvica" Konzept (i.A.)

Was können wir behandeln?

Befundorientiert und individuell wird die Therapie auf die Patientin, den Patienten abgestimmt, wobei Atmung, Haltung, Einwirkung der Schwerkraft und das Alltagsverhalten eine wichtige Rolle spielen.

Kenntnisse aus z.B. Funktioneller Bewegungslehre, Therapie nach Brügger, Manueller Therapie, Atemtherapie, Aromatherapie, Reflexzonentherapie am Fuß, Osteopathie und Psychosomatik ermöglichen eine ganzheitliche Behandlung.


Folgende Symptomkomplexe und Störungen werden von uns therapiert:

Physiotherapie in der Gynäkologie, Urologie, Proktologie und Geburtshilfe


Präventiv kann eine Verhaltensänderung eingeleitet und stabilisiert werden, die ein gesundheitsbewussteres Verhalten mit sich bringt. In der verbesserten Körperwahrnehmung und dem ökonomischen Einsatz des eigenen Körpers zur Bewältigung von Alltagsbelastungen liegen Möglichkeiten, um gynäkologisch-urologischen, sowie proktologischen Beschwerdebildern vorzubeugen. 


Funktionelle Veränderungen, die sich aus Schwangerschaft und Geburt ergeben, können sich zu Funktionsstörungen entwickeln und die Regeneration postpartal erschweren. So kann die präpartale Behandlung von Beckenbodendysfunktionen, Symphysenlockerung, LWS-Problematik, ISG-Problematik einen wichtigen Beitrag für die postpartale Regeneration darstellen. 


Störungen, wie eine Belastungsinkontinenz, akute Organsenkungen, Episiotomie (Dammschnitt oder Dammriss), Verletzungen der Schließmuskulatur können in Ihrer Wundheilung unterstützt und das Gewebe in seiner Funktionsfähigkeit verbessert werden. Physiotherapie ist hier sofort nach der Geburt funktionell wertvoll und wird befundorientiert angewendet. Funktionsdefizite, wie ein überbreites Rectus-Phänomen, die Symphysen-und Beckenring-Lockerung können durch eine angepasste Aktivierung von Muskelgruppen, die Reduktion von Schmerzen und ein dosiertes, beckenbodenschonendes Training vermindert werden.



Vielfältige Untersuchungen zeigen einen Zusammenhang zwischen der gestörten Muskelfunktion und  Inkontinenz z.B. haben kontinente Frauen eine bessere Beckenbodenmuskelfunktion (Gunnarsson M, 2002), eine kräftigere Beckenbodenmuskulatur (Hahn et al., 1969, Morkved S et al., 2002) sowie einen signifikanten Unterschied der Muskeldicke des M. levator ani (Morkved S et al., 2002, Bernstein I et al., 1991) im Vergleich mit inkontinenten Frauen.


[Quelle: https://www.ag-ggup.de/ag-ggup/behandlungen-therapien/]